Geldmarktfonds investiern in kurzlaufende Anleihen und Geldmarktinstrumete (Festgelder etc.). Bedingt durch die kurzen Zinsbindungen, sind Geldmarktfonds in der Regel nicht von größen Kursbewegungen betroffen. Das Kursrisiko ist niedrig. Geldmarktfonds bewegen sich von der Rendite nah am Geldmarkt. Sie eignen sich als kurzfristige Anlage (1-2 Jahre) um z.B. Gelder zu parken, die später in Aktienfonds umgeschichtet werden sollen. Da Sie täglich verkaufen können, sind Geldmarktfonds auch als langfristiges Rücklagenkonto für Notfälle oder größere Anschaffungen geeignet.

Empfehlung

Achten Sie in Niedrigzinsphasen auf die Nebenkosten (Depotgebühren, Ausgabeaufschlag, Verwaltungs- und Depotbakgebühren). Bei kleineren Anlagesummen können die zum Teil fixen Nebenkosten die Rendite erheblich schmälern.  Sie können statt eines Geldmarktfonds Ihr Geld auch auf den häufig etwas höher verzinsten Tagesgeldkonten parken. Von Zeit zu Zeit sollten Sie allerdings darauf achten, ob ein Wechsel zu einer anderen Bank lohnt.

Wenn Sie also eine bessere Verzinsung als auf dem Sparbuch erwarten, mit einer etwas niedrigeren Rendite als auf Tagesgeldkonten zufrieden sind und nicht mehrmals im Jahr die Konditionen der Banken überprüfen wollen, sind Geldmarktfonds zu empfehlen.