Bauherrenhaftpflichtversicherung

Wenn Sie selber bauen ist eine Bauherrenhaftpflichtversicherung sinnvoll. Diese schützt Sie vor gesetzlichen Schadensersatzansprüchen Dritter, die gegen Sie als Bauherrn geltend gemacht werden. Teilweise wird der Abschluß dieser Versicherung auch vertraglich bei Bauträgermodellen auf Sie abgewälzt.

Private Haftpflichtversicherung

Die private Haftpflichtversicherung schützt Sie auch vor Schadensersatzansprüchen, die mit Ihrem selbstgenutzten Wohneigentum im Zusammenhang stehen. Erfahre Mehr »

Grundidee des Bausparens

Angenommen Sie möchten eine Immobilie für 100.000 Euro erwerben. Sie können zu diesem Zweck jedes Jahr 10.000 Euro zurücklegen. Nach 10 Jahren könnten Sie das Objekt kaufen. Wenn Sie sich stattdessen mit 10 (Bau-)Sparern zusammen tun, die alle ebenfalls jedes Jahr 10.000 Euro sparen, so könnte der erste Bausparer bereits nach einem Jahr ein Haus kaufen, der zweite Bausparer nach zwei Jahren usw.

Trauen Sie nicht der Werbung

Bausparen wird als günstige Finanzierungsform verkauft. Dies ist nur die halbe Wahrheit. In Wirklichkeit erhalten Sie zwar ein zinsgünstiges Darlehen. Dieses Darlehen müssen Sie aber schnell zurückzahlen. Dies bedeutet einen hohen Tilgungssatz und damit auch insgesamt eine hohe monatliche Belastung. Erfahre Mehr »

Welche Konditionen Ihnen geboten werden, hängt vor allem von folgenden Faktoren ab:

  • dem allgemeinen Zinsniveau
  • der Höhe der Beleihung des Objektes
  • den Sicherheiten, die dem Darlehensgeber geboten werden
  • Ihrer Bonität bzw. Ihrem Status

Die Darlehen bzw. Gläubiger werden in Ihr Grundbuch eingetragen. Wer an erster Stelle steht, erhält z.B. bei einer Zwangsversteigerung zuerst sein Geld. Daher ist der erste Rang im Grundbuch sehr beliebt, so daß zinsgünstige Darlehen vergeben werden. Erfahre Mehr »

Grundsätzlich gilt: Je mehr Eigenkapital Sie in die Finanzierung einbringen, desto besser. Erstens bekommen Sie günstigere Darlehenskonditionen angeboten. Zweitens verlieren Sie, wenn Ihre Finanzierung platzt, nur Ihr Haus und haben nicht auch noch Schulden abzubezahlen.

Ihr Eigenkapital wird sich auch danach bemessen, in welcher Höhe Ihnen die Finanzierungsinstitute Geld leihen. Diese ermitteln den Beleihungswert Ihres Objektes als Sicherheit für die Darlehen. Die Nebenerwerbskosten werden hierbei i.d.R. nicht berücksichtigt. Je weniger Sie den Beleihungswert über Darlehen ausschöpfen, umso günstigere Konditionen bekommen Sie angeboten. Hierbei haben sich folgende Grenzen etabliert. Erfahre Mehr »

Bevor sie ein passendes Objekt suchen bedenken Sie die Erwerbsnebenkosten:

  • Notargebühren 0,75 %
  • Darlehenssicherung 0,75 %
  • Grunderwerbssteuer 3,5 %

sowie weitere Kosten

  • Makler 3,5-5 %
  • Umzugskosten
  • Möbilierung

Wenn Sie die mindestens anfallenden Nebenkosten von 5 % des Kaufpreises nehmen, darf Ihr Objekt also 400.000 DM kosten
(420.000 / 1,05 = 400.000 DM) Erfahre Mehr »

Bevor Sie sich ein geeignetes Objekt suchen ist zu ermitteln, welche finanzielle Belastung Sie monatlich tragen können. Beachten Sie dabei zukünftig wegfallende Belastungen wie:

  • Mietzahlungen
  • wegfallende Sparpläne
  • sowie zukünftig hinzukommende Belastungen in Zusammenhang mit Ihrem Haus
  • Nebenkosten (Strom, Heizung, Grundsteuer, Müll, Wasser, Abwasser, Wohngebäudeversicherung)
  • Private Versicherungsbeiträge (Risikolebens-, Berufsunfähigkeitsversicherung)
  • höhere Fahrkosten, Zweitauto … Erfahre Mehr »
  • Unterschreiben Sie keinen Kaufvertrag, bevor Sie nicht eine verbindliche Finanzierungszusage haben.
  • Lassen Sie sich bei Ihrer Kaufentscheidung nicht unter (Zeit-)Druck setzen. In der Regel gibt es weit weniger Interessenten, als Sie meinen oder Ihnen vorgetäuscht wird.
  • Vertrauen Sie keinem Finanzierungsplan, den Sie nicht verstehen. Lassen Sie sich aufzeigen, welche monatliche Belastung bei verschiedenen Zinssätzen auf sie zukommt und welche Belastung nach Wegfall der staatlichen Förderung erreicht wird. Erfahre Mehr »

Aktienfonds investieren für Sie überwiegend in Aktienunternehmen. Ein Überblick über die gängisten Aktienfonds:

  • Global bzw. international anlegenden Fonds
  • Europa-, Asien-, Lateinamerika-, Osteuropafonds…
  • Länderfonds (Deutschland, Japan, Amerika, Frankreich …)
  • Branchenfonds (High-Technology, Gentechnologie, Medien …)
  • Indexfonds (Zusammesetzung entsprechend eines Indices wie z.B. DAX , Dow Jones, Nikkei…)
  • Dachfonds kaufen Anteile anderer Fonds. Damit hängt die Wertentwicklung und Zusammensetzung von den zugrundeliegenden einzelnen Fonds ab.
  • Mischfonds habe meist einen Aktienanteil. Zusätzlich wird in Renten-, Geldmarktpapiere oder Immobilien investiert. Mischfonds ermöglichen auch bei kleineren Summen eine breit gestreute Vermögensanlage in einem einzigen Fonds. Erfahre Mehr »

Rentenfonds investieren in Anleihen (Bonds/Renten) mit unterschiedlichen Laufzeiten. Sie haben die Wahl zwischen:

  • Globalen bzw. internationalen Rentenfonds
  • Europäischen Rentenfonds
  • Rentenfonds einzelne Länder
  • Rentenfonds erzielen Rendite aus den Zinszahlungen der erworbenen Rentenpapiere und partizipieren an den Kursentwicklungen dieser Papiere. Grundsätzlich gilt folgender Zusammenhang:
    Wenn die Kapitalmarktzinsen ansteigen, ist bei Anleihen mit Kursverlusten zu rechnen. Sinken die Zinsen ist mit Kursverlusten zu rechnen. Erfahre Mehr »

Geldmarktfonds investiern in kurzlaufende Anleihen und Geldmarktinstrumete (Festgelder etc.). Bedingt durch die kurzen Zinsbindungen, sind Geldmarktfonds in der Regel nicht von größen Kursbewegungen betroffen. Das Kursrisiko ist niedrig. Geldmarktfonds bewegen sich von der Rendite nah am Geldmarkt. Sie eignen sich als kurzfristige Anlage (1-2 Jahre) um z.B. Gelder zu parken, die später in Aktienfonds umgeschichtet werden sollen. Da Sie täglich verkaufen können, sind Geldmarktfonds auch als langfristiges Rücklagenkonto für Notfälle oder größere Anschaffungen geeignet. Erfahre Mehr »